
Wäre es nicht absolut vergebliche Liebesmüh, würde ich ja wirklich gerne darauf eingehen. Es bringt aber fix nichts, da dieser Mann irre überzeugt ist. Von sich, seiner ‚Leistung‘ und seinem Charisma. Immerhin hat er vermutlich Porno studiert.
Alles fängt eigentlich schon mal damit an, dass er einer Sexworkerin schreibt um ihr gratis Sex anzubieten. Ah eh. Natürlich schreibt man dann einer SEX WORKERIN (WORK!!!! = ARBEIT!!!!). Die hat ja keinen Sex, weiss nicht wie ein Schwanz aussieht und sehnt sich in ihrer Freizeit sicher nach einem legeren Sexdate mit einem Fremden. Mhm. Und nachts träumt er von heißen Eislutschern – würde meine Tante sagen.
Abgesehen davon, dass meines Erachtens keine Frau es gut findet, einen Spritzmarathon zu erleben und er mehrfach hintereinander an einem dran hängt. Klasse – nicht Masse, guys. Nehmt mal den Druck raus.
Ganz normaler Sex. Mal hart mal zart. Gern mal ein Quickie, gern mal ein laaanges Vorspiel.
Aber:
Es ist ein Abturner, sowas einer Frau zu schreiben, Dickpics zu senden oder selbstverliebte Texte und Bilder zu posten. Auch prahlen mit Centimetern oder Leckkünsten. Nope! Bitte nicht.
Es wirkt armselig.
So, als ob er es total notwendig hätte und dir beim ersten Treffen direkt an den Fuss springt wie ein notgeiler Rüde.
Männer und Frauen stehen was das angeht schlicht auf unterschiedliche Dinge.
Er fände es vermutlich spannend, wenn sie Muschibilder sendet und ihn auffordert sich online zusammen ein Reisserl zu geben.
Sie findet es grauslich und verliert vermutlich sofort das Interesse.
Es sei denn sie ist seit etwa 1896 unberührt und braucht wen der die Spinnweben weg macht.