Hello Hausverstand!

Dinge die mal gesagt werden müssen…erklärt an 2 anschaulichen Beispielen.

Billa in 1210 Wien:
A: Heyyyy…na…?
Verkäuferin: Guten Tag. Wie kann ich dir helfen?
A: Was hättest du denn Schönes?
V: Alles was du in unseren Prospekten findest.
A: …und was verkaufst du besonders gern?
V: *Oida?! Was???* Naja…ahmmm…Schnittkäse?


A: Naaa, das mag ich nicht. Wie wäre es mit einem Motorrad?
V: *verwirrt schau* Das führen wir nicht.
A: Aber warum… Ich will das… Krieg ich das auch nicht wenn ich dir sympathisch bin?
V: Das führen wir nicht.
A: Guuuut. Dann will ich bitte 3 Flaschen guten Champagner, 2 Forellen, eine grosse Portion feinstes Kobe-Rindfleisch und Mozzarella.
V: Gerne. Macht XY.–
A: Geh komm… Schau mich an. Ich bin voll der fesche Kerl. So einen wie mich darfst du sonst nie bedienen …oder kommen solche sonst zu dir einkaufen? Für mich gibts den Einkauf doch sicher gratis? *zwinker*
V: Bleib ganz ruhig stehen. Igor kommt gleich. *sieht grinsend zu wie Igor ihm zeigt, den Ausgang zu benutzen ganz ohne die Tür vorher zu öffnen*

Und hier Version 2:

A: Hallo! Ich hätte gern 1 kg Pflaumen und eine Gurke.
V: 5 Euro bitte. *reicht den Warenkorb lächelnd rüber*
A: Dankeschön. Bis bald.
V: *winkt*

Was lernen wir daraus?

Nein… net nur dass es keine Motorräder beim Billa gibt!!!!
Wir lernen daraus, dass man ein NEIN zu akzeptieren hat. Egal wo, egal von wem. Ich finde, dass die Begründung „weil ich das nicht möchte“ überall gelten sollte. Es ist doch verrückt, jemanden dazu aufzufordern, etwas zu tun was er absolut nicht will?! Mit den sich eventuell daraus eventuell ergebenden Konsequenzen muss die ablehnende Person ohnehin selbst zurecht kommen. Wir lernen daraus, dass nicht alles käuflich ist. Die wirklich wichtigen Dinge im Leben sind ohnehin gratis, ja, unbezahlbar.
Wir lernen weiters, dass Großkotzigkeit nie gut ankommt. Hoher Flug, tiefer Fall. So zumindest das Gesetz der Schwerkraft. Last but not least – Igor hat Kraft und man kann sein Bild in dem schicken Album bei der Polizei bestimmt wiederfinden. Zwischen all den anderen wortkargen, groben Menschen.