
Zusammen fliegen, andre Sphären entdecken. Im privaten Bereich: sicher eine Erfahrung wert. Die Dosis macht ja bekanntlich das Gift. Im käuflichen Bereich sehe ich das Ganze wesentlich kritischer. Hier geht es um eine Dienstleistung: und wie kann diese passen, wenn sich die Dienstleisterin aus allen Sphären schießt? (mehr …)

Es ist mal wieder soweit, ich stecke mitten im zweiten Lockdown und entgegen der landläufigen Meinung, dass wir Huren eine körpernahe Dienstleistung sind, dürfen wir nicht wirklich arbeiten. Alle andren körpernahen Dienstleistungen schon.
Laufhäuser und Stätten zur Ausübung der Prostitution haben geschlossen. (mehr …)

Neben einem Schokokipferl mit Kakao wurde über Sexwork, Vorurteile und übers Gassi gehen mit einem menschlichen Hund gesprochen.
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Die selbst ernannten Heldinnen, Retterinnen und Weltverbesserinnen… hachja… ein ewig aufreibendes Thema für mich. Ich bin selbst eine starke, selbstständige Frau. Vielleicht sogar Feministin, aber zu dieser Sparte möchte ich irgendwie nicht mehr dazu gehören, wenn ich so lese und höre was diese Superfrauen über mich und meinen Job sagen.
Demnach bin ich nämlich eine unterdrückte, vergewaltigte, hilflose Frau die sich dem Patriarchart komplett unterwirft. *schluchz*
Ich muss mich also bei euch mal auskotzen und hoffe, einiges endgültig richtigstellen zu können.
Liebe Frau Schwarzer: MITLESEN (ich habe ihr übrigens eine leicht abgewandelte Fassung dieses Textes per Mail gesendet und bin gespannt ob sie reagiert).
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Ich habe nachgefragt bei meinen Kolleginnen, habe sie nach Ängsten, Wünschen und ihren Sorgen gefragt… was dabei herauskam seht ihr untenstehend. Ich habe die Antworten einfach unkommentiert und in wilder Reihenfolge hier hinein kopiert. Ich denke, sie sind selbsterklärend und bedürfen keines weiteren Textes. (mehr …)

Verschiedene Arten von Doggystylern – und sie alle sind mehr schlecht als recht. Dabei ist diese Position durchaus reizvoll. Für beide Seiten. Wenn – ja wenn – man es mit dem richtigen Handling angeht… (mehr …)

Es ist nun das vierte Monat nach Aufhebung der Sperre für unsere Sparte. Ich persönlich kann keinen Unterschied zu vorher feststellen, ausser dass ich viele Anfragen habe, ob man mit Maske kommen solle. Wobei ich noch nicht herausgefunden habe, ob das nun fetisch- oder coronabedingte Fragen waren. (mehr …)

Bitte vielmals um Entschuldigung: ich habe euch meinen “Huren am AMS – ich war dabei”-Bericht vollkommen unterschlagen.
Also, ich war am AMS. Während Corona. Dort sagte man mir dann, dass die Termine momentan nur telefonisch stattfinden. Man hatte vergessen, mir das mitzuteilen. Na toll. Da hätt ich mich nicht in meinen teuersten Jogger werfen müssen, sondern hätte gemütlich am Sofa knotzen können im alten T-Shirt von Igor. (mehr …)

Jeder hat eine Meinung zu einem gewissen Thema. Auffällig ist dabei, dass immer die eine festgefahrene Meinung haben, die keine Ahnung haben.
Der Klassiker unter den Meinungsfetischisten sind zB die kinderlosen Paare die gerne den Vollzeitmamas Ratschläge geben. Oh – auch absolute Kapazunder sind Teenager. Wenn man etwas wissen will… egal was (!): einfach fragen. Sie wissen alles. Das Zahnspangen- und Pickel-Orakel kennt ALLE Antworten.
Ich wette jeder kennt jemanden mit so einer “Meinung”. Aber was meinen die Leute zum Thema Prostitution?
Wie sieht der Hurenlifestyle denn nun wirklich aus?
Koks, Party, Exzess?
Zuhälter, Gewalt, Angst?
Ungebildete Nuss, hübsch aber doof, nach Volksschule und 3 Tanzstunden als Sexworkerin angeheuert? (mehr …)

Wie Edith Klinger schon eifrig plädierte “Bitte, bitte geben sie ihr eine Chance, holen sie sie da raus. Bitte, bitte, bitte. Sie ist so genügsam und sehnt sich nur nach einem liebevollen Zuhause.”
Warum also nicht mal hobbymässig ein paar der Prostituierten anschreiben und nachfragen, ob man sie da raus holen kann? Man gäbe ihnen ja auch ein liebevolles Zuhause und würde ihnen mit dem eigenen Gehalt ein tolles Leben in Freiheit ermöglichen! Das ist doch edelmütig. Sie müsste dafür nur ihren Mann verlassen, ihre Kinder vielleicht auch… oh… und täglich Sex wäre gut. Vielleicht kann sie ja kochen, putzen und eventuell ist sie dann ewig dankbar. Sarkasus off. (mehr …)